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	<title>The Future of Targeting &#187; Datenschutz</title>
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		<title>Leutheusser-Schnarrenberger: Kein striktes Opt-In &#8211; aber deutlich mehr Transparenz und Kontrolle!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 04:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Noller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag war ich zu einem spannenden politischen Abend mit der Bundesjustizministerin Leutheusser Schnarrenberger eingeladen. Es ergab sich eine hochinteressante Gesprächsrunde der Ministerin mit Vertretern der Medienwirtschaft &#8211; die Runde war nämlich von medianet einberufen worden. Neben diversen Fragen insbs. zum Urheberrecht (ja, die Musikindustrie war natürlich vertreten), wo es vor allem um die Frage [...]


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			</a>
		</div>
<p>Am Dienstag war ich zu einem spannenden <a href="http://www.medianet-bb.de/EN/id361aid319o0_kalender.html" target="_blank" class="broken_link">politischen Abend mit der Bundesjustizministerin Leutheusser Schnarrenberger</a> eingeladen. Es ergab sich eine hochinteressante Gesprächsrunde der Ministerin mit Vertretern der Medienwirtschaft &#8211; die Runde war nämlich von <a href="http://www.medianet-bb.de" target="_blank">medianet</a> einberufen worden.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-365" style="border: 10px;" title="leutheusser-schnarrenberger" src="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/wp-content/uploads/2010/05/leutheusser-300x225.jpg" alt="leutheusser-schnarrenberger" width="300" height="225" /></p>
<p>Neben diversen Fragen insbs. zum Urheberrecht (ja, die Musikindustrie war natürlich vertreten), wo es vor allem um die Frage eines angepassten <a href="http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/recht_gesetz/2010/januar/franzoesisches_three-strikes-gesetz/" target="_blank">Three-Strikes Modell</a> ging, und der Providerhaftung (ebay war da), konnte ich auch die fürs Online-Marketing und inbs. fürs Targeting derzeit hochrelevante Frage nach der Umsetzung der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Directive_on_Privacy_and_Electronic_Communications" target="_blank">e-Privacy Directive</a> stellen.<span id="more-364"></span></p>
<p>Diese Directive ist ja bekanntlich etwas schwierig zu lesen, vor allem weil im Text scheinbar zunächst ein Opt-In für Cookies gefordert wird, in <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Abgeordnete-beschliessen-Reformentwurf-zur-E-Privacy-Richtlinie-180529.html" target="_blank">den Amendments und diversen Verlautbarungen</a> auch z.B. vom Haupt-Initiator Alvaro jedoch deutlich gemacht wird, dass die geforderte Zustimmung des Users zum Einsatz von Cookies durchaus auch auf anderem Wege &#8211; z.B. über die Cookie-Einstellungen des Browsers -  geholt werden kann.</p>
<p>Diese EU-Directive wurde ja verabschiedet, und derzeit schaut die Industrie gebannt darauf, in welcher Weise die 27 Mitgliedsstaaten den Sachverhalt in nationales Recht umsetzen werden.</p>
<p>Natürlich ist es auch kein Geheimnis, dass im Hintergrund eifrig daran gearbeitet wird, die Anforderungen an die Industrie die in der Directive implizit enthalten sind &#8211; nämlich für deutlich mehr Aufklärung und Transparenz zu sorgen &#8211; möglichst bald zu erfüllen.</p>
<p>Jedenfalls habe ich die Ministerin am Ende der Veranstaltung fragen können, was Ihre Position zur Umsetzung der Directive in Deutschland ist. Habe auch darauf hingewiesen, dass unsere Industrie etwas in Sorge bzgl. einer Überregulierung ist, weil dann nicht nur Targeting beeinträchtigt würde (trotz <a href="https://www.european-privacy-seal.eu/awarded-seals" target="_blank" class="broken_link">mehrfach mustergültig umgesetzter Datenschutz-Kompatibilität</a>) sondern auch zahlreiche andere Geschäftsmodelle des Online-Marketings (z.B. zig essentielle Features des Ad-Servings) leiden würden.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger antwortete in erstaunlicher Klarheit:</p>
<p><em><strong>&#8220;Es wird kein striktes Opt-In geben, da kann ich Sie beruhigen.&#8221;</strong></em></p>
<p>Sie machte in der Folge aber auch klar, dass Sie sich von der Industrie deutlich mehr Anstrengungen erwartet, was die Aufklärung der User über den Einsatz derartiger Technologien anbelangt und die Möglichkeiten sich über ein Opt-Out ggf. dagegen zu entscheiden.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass diese Aufforderung von der Industrie verstanden wurde und entsprechende Massnahmen schon bald erfolgen werden. Bessere und leichter zugängliche Datenschutzhinweise, leichter erreichbare (und evtl. zentralisierte) Opt-Out Mechanismen, mehr Aufklärung und Transparenz &#8211; das sind alles legitime Forderungen, die auch das Vertrauen der User in die Technologien fördern werden.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.predictive-behavioral-targeting.de%2F2010%2F05%2Fleutheusser-schnarrenberger-kein-striktes-opt-in-aber-deutlich-mehr-transparenz-und-kontrolle%2F&amp;title=Leutheusser-Schnarrenberger%3A%20Kein%20striktes%20Opt-In%20%26%238211%3B%20aber%20deutlich%20mehr%20Transparenz%20und%20Kontrolle%21" id="wpa2a_2"><img src="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>

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		<title>Post-Privacy &#8211; ist das Zeitalter des Datenschutzes endgültig vorbei?</title>
		<link>http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2010/02/post-privacy-ist-das-zeitalter-des-datenschutzes-endgultig-vorbei/</link>
		<comments>http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2010/02/post-privacy-ist-das-zeitalter-des-datenschutzes-endgultig-vorbei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 15:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Noller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[post-privacy]]></category>
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		<category><![CDATA[zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Zuckerberg hat kürzlich eine Debatte befeuert, die unter dem Label post-privacy schon seit längerem durchs Internet wabert. In einem Interview mit Michael Arrington legt er dar wie Facebook sich an die deutlichen Änderung der sozialen Normen seiner User angepasst hat indem die Datenschutz-Einstellungen im grossen Stil von Abschottung hin zu mehr public sharing geändert [...]


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			</a>
		</div>
<p>Mark Zuckerberg hat kürzlich eine Debatte befeuert, die unter dem Label post-privacy schon seit längerem durchs Internet wabert. In einem <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebooks_zuckerberg_says_the_age_of_privacy_is_ov.php">Interview mit Michael Arrington</a> legt er dar wie Facebook sich an die deutlichen Änderung der sozialen Normen seiner User angepasst hat indem die Datenschutz-Einstellungen im grossen Stil von Abschottung hin zu mehr public sharing geändert wurden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="386" id="utv506569" name="utv_n_177673"><param name="flashvars" value="loc=%2F&amp;autoplay=false&amp;vid=3848950" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.ustream.tv/flash/video/3848950" /><embed flashvars="loc=%2F&amp;autoplay=false&amp;vid=3848950" width="480" height="386" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" id="utv506569" name="utv_n_177673" src="http://www.ustream.tv/flash/video/3848950" type="application/x-shockwave-flash" /></object></p>
<p>Diese post-privacy Debatte wird in Deutschland auch gerne so geführt dass klassischer Datenschutz als Gegensatz der post-privacy Fraktion dargestellt wird. Ich halte das für ziemlich inadäquat&#8230;<span id="more-307"></span></p>
<p>&#8230;denn die Welt befindet sich auch für den Datenschutz in einem wirklich massiven Wandel. Und der geht nicht etwa so, dass ein paar ahnungslose User Social Networks nutzen und Artikel über Ihre Saufgelage ins Web „hochladen“ und dann irgendwann bei Stern-TV sitzen als schockierende Beispiele für den Datenmissbrauch des neuen Web2.0 – nein. Der Wandel ist wirklich tiefgreifender und deutlich komplizierter zu beschreiben – und er ist sehr intentional und bewusst. Denn die meisten Leute wissen sehr genau, was sie da tun (wie überhaupt die Annahme denkfähiger Individuen immer ganz brauchbar ist). Vor dem Hintergrund klassischer Datenschutzdebatten ist es sogar schlicht unerhört was da permanent passiert. Leute legen sich Profile in Social Networks an – nicht eines, viele. Die Berufsidentität bei Xing und LinkedIn, die Freizeit-Identität bei Facebook, Musik-Präferenzen eher bei Myspace und vorsichtshalber die bürgerliche Identität (für die Nachbarn) bei wkw… Dann wird auch noch getwittert, Bilder auf Flickr hochgeladen, Musik über last.fm gescrobbled und als Profil zugänglich gemacht. Schliesslich wird der Lidl um die Ecke, der Besuch beim Fitness-Studio und selbst der Kaffee zwischendurch bei der Arbeit inkl. Kommentar in Foursquare und Gowalla angelegt. Vielleicht noch 1-2 blogs, ein Account bei posterous und eine Handvoll Spezialdienste wie z.B. dailymile runden das Bild dann ab.</p>
<p>Will ernsthaft noch einer mit den Konzepten des klassischen Datenschutzes operieren in diesem Umfeld? Also mit Datensparsamkeit, Datenvermeidung usw.?</p>
<p>Diese User wollen Ihre Daten zur Verfügung stellen, speichern lassen, öffentlich zugänglich machen, zu Werbezwecken auswerten lassen usw. – s i e  w o l l e n  e s!</p>
<p>Mal konkret am Beispiel der Verkehrs- oder Vorratsdaten über die derzeit wieder viel diskutiert wird – denn man muss sich das am Beispiel vor Augen führen, wie sehr das die Diskussion eigentlich beeinflussen müsste.</p>
<p>Da möchte also ein Geheimdienstmitarbeiter herausfinden was ich in den letzten 5 Tagen getan habe. Jetzt kann er sich eine richterliche Erlaubnis holen und bei meinem Handybetreiber und diversen ISPs meine digitalen Bewegungsdaten holen, klar. Und damit man mich nicht falsch versteht – ich finde diese Speicherung des Staates auf Verdacht verabscheuungswürdig! Aber zurück zu unserem Freund vom Geheimdienst. Jetzt bekommt er also einen Datensatz in dem drinsteht, wann ich in welcher Funkzelle war (was relativ ungenau ist), wen ich von dort angerufen habe usw. Ausserdem erfährt er welche Website ich aufgerufen habe, z.B. 125 mal facebook.com, mehrmals gmail.com, ein bisschen hier und dort und vielleicht auch einmal youporn. Whuuh. Warum soll er sich den Stress für solch limitierte Informationen machen? In jedem meiner tweets lasse ich die GPS-Location-Information mitloggen. Ich nutze Foursquare. Ich speichere meine bevorzugten Websites bei delicious. Er kann mein Freund werden auf Facebook und meine Fotos sehen, meine Updates und meine anderen Freunde. Er kann mich auf Xing connecten und jederzeit automatisch mitgeteilt bekommen wenn sich irgendein berufliches Detail bei mir geändert hat. Er kann – live und in Farbe – mithören welche Musik ich gerade höre. Auf meinem Blog ist eine heatmap eingebunden, die zeigt wo ich mich hauptsächlich aufhalte. Aus meinen tweets kann er sogar sehen, welche Werte meine 24h Blutdruckmessung kürzlich ergeben hat und was ich bei jedem Messpunkt gerade getan habe. Wozu sollte der Geheimdienst sich die Mühe mit den Verkehrsdaten machen?</p>
<p>Ich will das Problem nicht herunterspielen – wie gesagt. Ich will nur deutlich machen, dass die Art wie wir mit persönlichen Daten umgehen sich gerade radikal ändert. Wirklich radikal – keine graduelle Verschiebung oder so. Die Änderung ist absolut fundamental und hat viele Grundannahmen um 180 Grad gewendet.</p>
<p>Diesen Aspekt in der Datenschutzdebatte nicht zu behandeln halte ich nicht nur für unmodern sondern für fahrlässig, weil die so erzielten Ergebnisse der Landschaft in 5 Jahren in keinster Weise mehr standhalten werden.</p>
<p>Und jetzt kommts. Haben wir deshalb weniger Datenschutz? Ich glaube nein. Natürlich speichern wir viele viele Daten, oftmals auch sehr persönliche bei Privatunternehmen ohne auch nur den Hauch einer Kontrolle über diese Daten zu haben. Also verglichen mit den rechtlich einklagbaren Möglichkeiten, die ich habe von der SchuFa Daten einzuholen und ggf. eine Löschung zu beantragen, sind die Möglichkeiten ein unpassendes Bild aus der Google Image-Suche wieder rauszubekommen praktisch inexistent.</p>
<p>Aber – im Zuge dieser neuen Datenverschwendung, die wir uns Schritt für Schritt aneignen schaffen wir uns auch etwas drauf, was man <em>daten-literacy</em> nennen könnte. Also Erfahrung und Reflexion im Umgang mit Daten. 60 Millionen Status-Updates bei Facebook pro Tag. Bei jedem einzelnen Update wird man aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen, mit wem man die Tatsache, dass man grad auf dem Klo war teilen möchte. Jedes Mal! Auch Zuckerbergs eigene Gehversuche mit den neuen Sharing-Optionen seines Social Networks sind eine Illustration davon – <strong>wir lernen verdammt gut mit unseren Daten umzugehen</strong>. Vorsichtig zu sein. Auszuwählen. Daten zu fälschen (aber nur so, dass die wesentlichen Funktionen gesichert sind und der Account nicht gelöscht wird). Identitäten zu erzeugen, die nur bestimmte Eigenschaften von uns teilen aber für Freunde dennoch gut zu erkennen sind – häufig sogar in den ironischen Bezügen und den Auslassungen. Wir wissen damit umzugehen, dass man mehrere Arten hat den Standort in Google Latitude offenzulegen, und nutzen regelmässig die Möglichkeit es nicht zu tun. Ich glaube viele Intensiv-Nutzer sozialer Netzwerke haben heute schon eine Routine und Professionalität im Umgang mit Ihrer eigenen Identität, Ihren Daten und Erkennungsmerkmalen, wie man sie bis vor kurzem ausschliesslich im Geheimdienst hätte erlernen können.</p>
<p>Und das hat gravierende Auswirkungen für den Datenschutz. Denn was wir immer häufiger erzeugen sind bewusste Datenspuren, gelegt um mit Leuten in Kontakt zu kommen, uns zu produzieren, Spass zu haben usw. – aber bewusst und gut überlegt. Für die Kollegen in den Geheimdiensten wird das eine grosse Herausforderung – vielleicht am Ende viel grösser als irgendwelche dämlichen Wanzen in meiner Wohnung zu platzieren. Denn wenn sie anfangen diese Daten wirklich zu nutzen – und sie werden es tun – dann müssen sie unsere Auswahlverfahren kennen, unsere Gewichtungen und Verfälschungen. Sie müssen unsere multiplen Identitäten in eine überführen können. Das wird ihnen sehr sehr schwer fallen.</p>
<p>Wie auch immer – ich glaube, dass wir auf ein Zeitalter des bewussten Umgangs mit Daten zubewegen, eben <em>daten literacy</em>. Und dass die Diskussion um Datenschutz notwendigerweise diese fundamentalen Änderungen auf der Seite der Verbraucher (um mal diese Vokabel zu verwenden) einbeziehen muss – sonst diskutieren alte Herren die Themen der Vergangenheit.</p>
<p>Und für die Anbieter von Tools und Produkten die Datenschutz berühren, wird es auch nicht leichter – es verschieben sich nur die Prioritäten. Früher war das Konzept sozusagen in väterlicher Fürsorge das Beste zu tun im Sinn des Users ohne ihn überhaupt zu fragen – denn man ging davon aus, dass die meisten User es zum einen nicht verstehen würden und noch mehr schlicht nicht an solch spröden Dingen wie Datenschutz interessiert wären. Wenn sich das plötzlich ändert, und User sehr wohl verstehen, was ihre Daten sind und welche Optionen es geben sollte diese zu kontrollieren und auch aktiv zu verteilen, müssen die Systeme auch entsprechend anders designed werden. Statt Datenvermeidung im Hintergrund müssen Transparenz und Kontrolle für den User im Vordergund stehen.<br />
Für die aktuelle Debatte um die E-Privacy-Directive z.b. bedeutet dies, dass man die Fähigkeit der User ernst nehmen sollte mit Cookies umzugehen. Die relativ hohen Löschquoten (etwa 30% der User löschen Ihre cookies innerhalb von 4 Wochen <a href="http://www.comscore.com/layout/set/popup/request/Presentations/2007/Cookie_Deletion_Whitepaper?req=slides&#038;pre=Cookie+Deletion+Whitepaper">laut comscore</a>) besagen ja, dass viele User bereits sehr bewusst und aktiv mit dem Thema umgehen. Natürlich sollte die Industrie noch mehr dafür tun User aufzuklären, und Transparenz zu schaffen. Auch ein leicht verfügbares und verlässliches Opt-Out aus Targeting-Systemen gehört sicherlich dazu. Aber es wäre verfehlt, wenn sich jetzt ein Gesetzgeber vor den User stellte mit erhobenem Zeigefinger um jedes Mal zu sagen &#8220;bist Du dir sicher?&#8221;. Ich glaube viel mehr User sind sich sehr sicher, was sie online tun. Der beste Datenschutz besteht demnach darin, diese Bewegung zu unterstützen und durch <a href="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/2010/02/alles-taco-opt-outs-profile-viewer-und-preference-manager/">entsprechende Tools und Massnahmen</a> die Selbstkontrolle der User ins Zentrum zu rücken. Nur so wird es gelingen, die rasante Entwicklung des Internets und die gravierenden Änderungen im Verhalten der User mit einem wirksamen Datenschutz zu begleiten. </p>
<p><strong>&#8220;post-privacy is the new privacy&#8221;</strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.predictive-behavioral-targeting.de%2F2010%2F02%2Fpost-privacy-ist-das-zeitalter-des-datenschutzes-endgultig-vorbei%2F&amp;title=Post-Privacy%20%26%238211%3B%20ist%20das%20Zeitalter%20des%20Datenschutzes%20endg%C3%BCltig%20vorbei%3F" id="wpa2a_4"><img src="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>10+1 Thesen für das 2010er Targeting-Jahr: Teil 2 Agentur-Targeting, Datenschutz, Allianzen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Noller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[4.    Agentur-Targeting erhält Dämpfer und wird smart 2009 war auch das Jahr der Agentur-Targeting Systeme, Ankündigungen und Gehversuche. Grundsätzlich hat dies dem Thema sehr geholfen, wenngleich auch einige neue Probleme hinzugekommen sind. 2010 wird für Agentur-Targeting-Systeme von drei wichtigen Entwicklungen geprägt sein: a. Intransparente Arbitrage-Modelle kommen unter Druck: je aufgeklärter der Markt mit dem Thema [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>4.    Agentur-Targeting erhält Dämpfer und wird smart<br />
</strong>2009 war auch das Jahr der Agentur-Targeting Systeme, Ankündigungen und Gehversuche. Grundsätzlich hat dies dem Thema sehr geholfen, wenngleich auch einige neue Probleme hinzugekommen sind.</p>
<p>2010 wird für Agentur-Targeting-Systeme von drei wichtigen Entwicklungen geprägt sein:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">a. Intransparente Arbitrage-Modelle kommen unter Druck:</span> je aufgeklärter der Markt mit dem Thema umgeht, desto weniger werden Kunden akzeptieren, dass der Mediaeinkauf durch Targeting einfach nur weniger transparent wird. Wenn Targeting für etwas glasklar steht, dann ist es Messbarkeit und Transparenz – und natürlich ein nachweislicher Leistungs- und Effizienzgewinn. Systeme die diesen Nachweis nicht bringen können und nur vordergründige wirtschaftliche Vorteile &#8220;erwirtschaften&#8221;, werden zunehmend unter Druck geraten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">b. Statt Abschottung und Einzelkampf ist Teamplay der Systeme gefragt:</span> das beste Targeting für die Zielstellungen des Werbekunden wird letztlich durch eine intelligente Kombination verschiedener Targeting-Systeme entstehen. Agenturen tragen Ihren Teil bei (insbs. durch Ihr Kundenwissen und dazugehörige Daten), Vermarkter qualifizieren mit Ihren Lesekontakten die Audience und ggf. kommen sogar Dritte hinzu, die weitere qualifizierende Daten beisteuern können. 2010 wird deshalb auch das Jahr der Schnittstellen und Kooperationen sein. Smarte Agenturen werden Ihre Systeme vernetzen und das Beste aus allen Welten zusammentragen.  Smarte Targeting-Systeme und Vermarkter werden sich dieser Entwicklung nicht verschließen, sondern das Heft in die Hand nehmen und diese Kooperationen aktiv gestalten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">c. Agenturen benötigen kein eigenes Targeting-System, um sich in diesem Feld zu positionieren:</span> eine ganze Reihe von Media-Agenturen haben in 2009 noch kein eigenes Targeting-System aufgebaut. In 2010 wird deutlich, dass eine Agentur nicht notwendigerweise eigene Tags beim Vermarkter installieren muss, um eine gute Positionierung in diesem Bereich zu erlangen. Eine Öffnung und Vernetzung bestehender Systeme bedeutet nämlich auch, dass nicht jeder, der Targeting anbieten will, ein eigenes System betreiben muss. Vielmehr wird in 2010 eine Konzentration auf die eigenen Stärken &#8211; insbesondere bei den Agenturen – die Agenda prägen. Software-Entwicklung und Betreuung von Rechenzentren gehören vielleicht nicht dazu, sehr wohl aber die exzellente Umsetzung von Kundenwissen in eine state-of-the art Kampagnensteuerung.</p>
<p><strong>5.    Professionalisierung im Datenschutz – Vertrauen kehrt ein</strong></p>
<p>Bedenken im Datenschutz sind nach wie vor eine der Haupt-Bremsen für die Entwicklung des Targetings. Viele Werbekunden fühlen sich bei der Buchung von Zielgruppen unsicher, aber auch Medien-Verantwortliche scheuen eine Konfrontation mit offiziellen Stellen und der kritischen Öffentlichkeit. Durch die zahlreichen Initiativen die bis 2009 diesbezüglich angestoßen wurden, werden wir in diesem Jahr hier jedoch eine deutliche Änderung der Szenerie erleben. Sauberes Targeting setzt sich durch und wird auch als solches wahrgenommen. Targeting-Systeme werden transparenter, kontrollierbarer und binden den User mit ein. Politische Initiativen, Verbandsaktivitäten (wie z.B. die <a href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews[tt_news]=2933&amp;no_cache=1" target="_blank">DIR-Initiative</a> des BVDW, Aktivitäten im IAB Europe usw.) und nicht zuletzt die aus Eigeninitiative der Betreiber vorangetriebenen Datenschutz-Zertifizierungen (ULD und EuroPriSe) sorgen für den nachhaltigen Aufbau von Vertrauen in diese Industrie.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>6.    Intelligente Datenpartnerschaften und Ad-Hoc Allianzen </strong></p>
<p>Targeting steht wie keine andere Online-Technologie dafür, bestehende Grenzen von Vermarktern, Webseiten oder Netzwerken zu überschreiten. Daher sind Targeting-Optionen auch starke Katalysatoren der Konsolidierungstrends in der Vermarkterlandschaft. Wenn aber Grenzen, für die es bisher gute Argumente gab, durch die neuen Buchungsmöglichkeiten im Targeting nicht mehr notwendig sind und aufgehoben werden können, wird es schwierig werden neue Grenzen einzuziehen. 2010 wird auch zeigen, dass vermarkterübergreifende Kampagnen nicht notwendigerweise eine eigene Organisation und eine dedizierte Infrastruktur benötigen. Übergreifende Kampagnen können &#8220;über Nacht&#8221; und nach Anforderungen der Kampagne bei Nutzung bestehender Infrastruktur realisiert werden. Weder Agenturen noch Vermarkter sollten also versuchen, die Silos einzureißen um dann einen Silo 2.0 aufzustellen. Vielmehr sollten die unabwendbaren Veränderungen produktiv genutzt und gestaltet werden.</p>
<p>Eine weitere Konsequenz dieser stärkeren Orientierung an den Zielgruppen anstelle von Umfeldern wird in der Hinzunahme von Datenpartnern bestehen. Datenpartner sind Player, die relevante Daten zur Qualifizierung einer Zielgruppe beisteuern können, aber evtl. keine eigenen Kontakte mit dieser Zielgruppe produzieren (und insofern auch keine AIs ausliefern können). An einem Beispiel lässt sich das schön verdeutlichen: wenn es z.B. für eine DSL-Kampagne darum geht herauszufinden, welches die stärksten Daten-Trigger sind um DSL-Wechsler zu identifizieren, könnte der Besuch eines Immobilienportals eine wesentlich höhere Aussagekraft haben als jeder Besuch eines redaktionellen Inhaltes – selbst wenn es dabei explizit um WLAN-Router ginge. Also kann der Vermarkter eine ad-hoc Partnerschaft mit dem Immobilienportal eingehen, um die Zielgruppe so besser zu qualifizieren. Die Werbung liefert der Vermarkter wie bisher auf seinem Inventar aus &#8211; wer die Werbung allerdings sieht, wird aus dem Besuch des Immobilienportals gelernt. Da das Immobilienportal an der Auslieferung der Kampagne nicht direkt profitiert, muss es eine entsprechende Kompensationszahlung erhalten. Die Wahrung des Datenschutzes ist auch hier eine der Kernanforderungen, um derartige Datenpartnerschaften auf tragfähigen Boden zu stellen. 2010 wird es erste Beispiele derartiger Partnerschaften geben – inkl. intelligenter Verrechnungsmodelle und Auslieferungsmechanismen.</p>
<p><strong>Teil 3 erscheint am Freitag.<br />
</strong></p>
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		<title>Targeting aus der Sicht eines Mediaplaners (Nik Schmitt-Walter, plan.net)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 11:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Noller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Media-Agentur plan.net aus München zählt zu den kreativsten Agenturen der Branche. Beim diesjährigen New-Media-Award räumten die Kollegen in allen Kategorien die Preise ab, aber auch an anderen Stellen sind die Münchner immer vorne dabei. Insofern waren wir besonders gespannt auf die Antworten aus dem Münchner Think-Tank des Online-Marketings&#8230; Geantwortet hat Dr. Nik Schmitt-Walter, Head [...]


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			</a>
		</div>
<p><strong>Die Media-Agentur plan.net aus München zählt zu den kreativsten Agenturen der Branche. Beim diesjährigen New-Media-Award räumten die Kollegen in allen Kategorien die Preise ab, aber auch an anderen Stellen sind die Münchner immer vorne dabei. Insofern waren wir besonders gespannt auf die Antworten aus dem Münchner Think-Tank des Online-Marketings&#8230;</strong></p>
<p><strong>Geantwortet hat Dr. Nik Schmitt-Walter, Head of Strategic Planning bei plan.net.</strong></p>
<p><img title="nik schmitt-walter" src="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/wp-content/uploads/2009/07/nik-300x296.jpg" alt="nik schmitt-walter" width="300" height="296" /></p>
<p><strong>Inwiefern kommt man als Mediaplaner im täglichen Arbeiten überhaupt mit Targeting in Kontakt?</strong></p>
<p><span id="more-21"></span>Nahezu täglich. Targeting ist mittlerweile elementarer Bestandteil von effektiver Online-Mediaplanung. In nahezu jeder Kampagne nutzen wir – je nach Zielgruppe und Media-Ziel – die verschiedensten Formen des Targeting: Sei es reine Minimierung von Streuverlusten durch soziodemografisches Targeting bis hin zu komplexen Planungen auf Interessen und Kaufverhalten der Nutzer hin.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was nervt dabei und was ist angenehm?</strong></p>
<p>Was nervt sind die uneinheitlichen Standards und Erhebungsmethoden. Das macht es schwierig, bei Kampagnen, die mehrere Vermarkter mit unterschiedlichen Targeting-Lösungen beinhalten, übergreifend zu planen. Wenn man z.B. das Merkmal „Männer“ einkauft, arbeitet man mal mit Profil-Angaben, mal mit hochgerechneten Verhaltens- Daten. Das macht den Vergleich schwierig.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wie hat sich die Nachfrage nach Targeting in der letzten Zeit generell entwickelt?</strong></p>
<p>Der Einsatz von Targeting ist gleichbleibend hoch. Wir setzen dort Targeting ein, wo es in der Planung sinnvoll ist und unseren Kunden Effizienzvorteile bietet.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was müssten Targeting-Systeme in der Zukunft noch können?</strong></p>
<p>Vor allem müssen sie planbar werden – über einzelne Vermarkter hinweg.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wäre es eine gute Idee Targeting-Zielgruppen irgendwann zu standardisieren?</strong></p>
<p>Ja, auf jeden Fall! Allerdings sollte eine Standardisierung im Rahmen eines transparenten Commitments, der im Marktkonsens über alle Beteiligten, Vermarkter, technische Dienstleister und Agenturen entwickelt und getragen wird.<strong> </strong></p>
<p><strong>Macht Targeting Deinen Job leichter?</strong></p>
<p>Nicht unbedingt. Besonders  im Dialog mit Offlinern ist das Prinzip „Targeting“ oft noch sehr erklärungsbedürftig.  Der gedankliche Schritt von  der zielgruppenaffinen Umfeldplanung mit einkalkulierten Streuverlusten hin zu zielgenauer Ansprache ist nicht immer einfach zu vollziehen. Das ist oft eine echte Herausforderung bei der Planung integrierter Kampagnen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Sollte Targeting stärker in das AGOF-Tool (TOP) integriert werden?</strong></p>
<p>Ja. bitte. Derzeit sind die vielfältigen am Markt verfügbaren Targeting-Kriterien nicht in TOP abgebildet. Das macht es nahezu unmöglich, Kampagnen in TOP zu planen, bzw. die Leistungswerte meiner gebuchten Kampagne in Top nachzuvollziehen.</p>
<p><strong>Wieviele Kampagnen werden in 2 Jahren mit Targeting gesteuert werden – 10%, 20% oder 50%?</strong></p>
<p>Nahezu 100 Prozent der Image-Kampagnen, allerdings nicht zu hundert Prozent getargeted. Targeting wird in nahezu jedem Mediaplan eine Rolle spielen – allerdings werden auch herkömmliche TKP- und Festplatzierungsbuchungen in Zukunft ihren gewichtigen Anteil haben.</p>
<p>Ein Aspekt, der weiter an Bedeutung gewinnen wird, ist das gezielte Re-Targeting von Personen, die bereits Interesse an meinem Produkt gezeigt haben. Diese User mit maßgeschneiderten Botschaften erneut anzusprechen und so von Interessenten zu Käufern zu machen, leistet einen wichtigen Beitrag zur Effizienz von Online-Kampagnen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wie wird aus Deiner Sicht Mediaplanung in 10 Jahren aussehen?</strong></p>
<p>Wir werden immer weniger in Medien und Kanälen denken und planen,  sondern  hauptsächlich in Inhalten und Zielen. Es geht immer mehr darum, den Menschen relevante Inhalte zu präsentieren, sonst reagieren sie mit immer elaborierteren Vermeidungstechniken und -strategien – Online wie Offline. Also besteht die Herausforderung darin, Menschen die Inhalte zu bieten, die für sie wichtig sind. Über den Kanal, der das am besten und am effizientesten kann. Ob das dann ein Internet-Banner, ein TV-Spot oder Below-the-Line-Aktivitäten sind, ist erst mal egal. Der Mediaplaner der Zukunft muss noch stärker kanalneutral denken können.<strong> </strong></p>
<p><strong>Werden Targeting-Systeme die heutigen Ad-Server ablösen ?</strong></p>
<p>Nein. Aber Targeting-Systeme werden stärker in die AdServer integriert werden, bzw. die Schnittstellen zwischen den Systemen werden immer enger.</p>
<p><strong>Wir danken für das Interview!</strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.predictive-behavioral-targeting.de%2F2009%2F07%2Ftargeting-aus-der-sicht-eines-mediaplaners-nik-schmitt-walter-plan-net%2F&amp;title=Targeting%20aus%20der%20Sicht%20eines%20Mediaplaners%20%28Nik%20Schmitt-Walter%2C%20plan.net%29" id="wpa2a_8"><img src="http://www.predictive-behavioral-targeting.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>

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